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Kieler Nachrichten: NOK-Ausbau erst in zehn Jahren fertig

Im Berliner Koalitionsvertrag wird dem Nord-Ostssee-Kanal eine „zentrale Rolle“ bescheinigt. Doch der nötige Ausbau des Ostteils der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße lässt weiter auf sich warten. Das Bundesverkehrsministerium legt sich nicht fest.

Quelle: Deutsche Presse-Agentur, Kieler Nachrichten v. 24.02.2014

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Am falschen Ende gespart

Die personelle Misswirtschaft in der Schifffahrtsverwaltung ist Schuld am Verfall der Wasserstraßen in Schleswig-Holstein.

(SHZ, 18.02.2014)

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Initiative Kiel-Canal fordert Generaldirektion und Personalressourcen an der Küste

Die Initiative Kiel-Canal e.V. fordert die Schaffung einer Generaldirektion Küste im Zuge der Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) des Bundes. Das Bundesverkehrsministerium plant bislang nur eine Generaldirektion in Bonn. Wichtig sei, so betont der Vorsitzende Jens B. Knudsen, eine optimale Zusammenarbeit zwischen Reedern, Hafenwirtschaft und den örtlichen Wasser- und Schifffahrtsämtern,

Flaute auf dem Nord-Ostsee-Kanal

Das Jahr 2013 war keine gutes Jahr für den Nord-Ostsee-Kanal (NOK). Die Serie von Streiks, kaputten Schleusentoren und Havarien hat zu mehrtägigen Sperrungen der Wasserstraße geführt, sogar Sturmtief Xaver hat den Schiffsverkehr wegen Hochwassers für 36 Stunden lahm gelegt. Insgesamt war die wichtigste Wasserstraße zwischen Nord- und Ostsee 18 Tage lang nicht passierbar.

SH und Hamburg warten auf Verkehrsminister

Nord-Ostsee-Kanal, Elbvertiefung und mehr: Der Ausbau von Straßen, Brücken, Schienen und Wasserwegen im Norden geht zu langsam voran. Darin sind sich Politik und Wirtschaft einig – Schleswig-Holstein und Hamburg wollen den Druck in Berlin verstärken.

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Initiative Kiel-Canal begrüsst Anerkennung des Nord-Ostsee-Kanals im Koalitionsvertrag

Die Initiative Kiel-Canal begrüßt die Anerkennung der zentralen Bedeutung des Nord-Ostsee-Kanals als ökonomisch wie ökologisch gleichermaßen wichtige Wasserstraße durch den Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD. Allerdings warnt Jens Broder Knudsen, Vorsitzender der Initiative, angesichts der im Koalitionsvertrag getroffenen Aussage, die Gebühren für den Nord-Ostsee-Kanal anzupassen, davor, die Attraktivität des Kanals durch eine Gebührenerhöhung weiter zu verschlechtern.

Schiffe kommen wieder in Fahrt

Die Zeit der Staus auf dem Nord-Ostsee-Kanal geht dem Ende entgegen. Anfang Dezember sollen in Kiel-Holtenau wieder drei der vier Schleusen zur Verfügung stehen. In Brunsbüttel machen die Arbeiten ebenfalls Fortschritte. Die Verkehrszahlen steigen auch wieder. (Frank Behling, KN)

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