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Erstes Halbjahr 2018: Die Verkehrszahlen des Nord-Ostsee-Kanals brechen deutlich ein

Laut der Bilanz der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt sind die Verkehrszahlen des Nord-Ostsee-Kanals im ersten Halbjahr 2018 deutlich eingebrochen.
2017 hatte der Kanal im Vergleich zu 2016 schon ein bessere Bilanz erzielt. In diesem Jahr erfährt er allerdings wieder einen Rückgang der Zahlen – was auch mit den Problemen des Hamburger Hafens zusammenhängt.

Alle Weichendalben wurden ausgetauscht

Nun wurden auch die letzten Weichen in Oldenbüttel und Breiholz mit neuen Dalben umgerüstet.
Die neuen Weichendalben seien wesentlich robuster und es würden weniger Schäden verzeichnet.

Quelle: dpa, Kieler Nachrichten vom 13.08.2018

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Wird das Holtenauer Schleusentor repariert?

Bei der schweren Havarie mit dem Frachter „Akacia“ zerbrach im Februar das Holtenauer Schleusentor in zwei Teile.
Laut dem von Spezialisten angefertigten Gutachten bestünde die Möglichkeit der Reparatur, jedoch sei diese sehr aufwendig und mit hohen Kosten verbunden.
Um den Betrieb und die Verlässlichkeit des Nord-Ostsee-Kanals sicherzustellen, sollte man sich auf eine schnelle Lösung einigen.

Kritik am Ministerium: Keine Rufbereitschaft am Wochenende

Eine kleine Havarie mit dem Frachter „Rauli N“ führte am Samstag nur zu leichten Beschädigungen in der Südschleuse von Brunsbüttel.

Schäden wie diese könnten in der Regel schnell und unkompliziert behoben werden. Doch da es am Wochenende und an Feiertagen keine Rufbereitschaft gibt, können kleine Reparaturen – trotz bereitstehender Bergungsgeräte – erst am Montag durchgeführt werden.

Reparaturkosten des Schleusentors weit über Neuwert

Der Frachter „Akacia“ fuhr am 19. Februar in das Schleusentor in Kiel-Holtenau und beschädigte es dabei schwer.
Schätzungen zufolge belaufen sich die Bergungs- und Reparaturkosten auf über 20 Millionen Euro – und liegen damit weit über dem Neuwert eines Schleusentores.

Quelle: Kieler Nachrichten vom 24.02.2018
Autor: Frank Behling

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Bilanz 2017: Nord-Ostsee-Kanal auf Wachstumskurs

Der Nord-Ostsee-Kanal konnte im vergangenen Jahr einen Anstieg der Schiffszahlen und der transportierten Ladung verzeichnen und befindet sich damit auf Wachstumskurs.
Außerdem sind in diesem Jahr einige Projekte zum Ausbau und zur Erhaltung des Kanals sowie die Einführung eines neuen Anmeldesystems für die Schiffe geplant.

Quelle: Kieler Nachrichten vom 22.01.2018
Autor: Frank Behling

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Erhöhung der Befahrungsabgabe würde dem Nord-Ostsee-Kanal schwer schaden!

Die Initiative Kiel-Canal (IKC) hat die vom Bundesrechnungshof (BRH) erneut aufgegriffene Erhöhung der Befahrungsabgaben um mehr als 30 Prozent kritisiert.

Die Initiative Kiel-Kanal zeigt sich verwundert darüber, dass der Bundesrechnungshof in seinem aktuellen Marktbericht eine massive Erhöhung der Befahrungsabgaben im Nord-Ostsee-Kanal ins Gespräch bringt. Unter Verweis auf ein Gutachten aus dem Jahr 2013 sowie eine entsprechende Empfehlung der Fachabteilung des Bundesverkehrsministerium von 2015 heißt es im  Jahresbericht u.a.: „Schon eine Erhöhung der Befahrungsabgabe um 35% würde bei Berücksichtigung einer Reduzierung des Schiffsverkehrs von zwei Prozent zu jährlichen Mehreinnahmen von mindestens sechs Millionen Euro führen“.

Update des Masterplan-Entwurfs

Initiative Kiel-Canal e.V. legt das Update des Masterplanentwurfs zur Modernisierung des Nord-Ostsee-Kanals vor.

Ausbau des Kanals nimmt Fahrt auf!

Seit drei Jahren liegt das Baurecht vor. Jetzt kommt endlich Bewegung in den lange geplanten Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals. Anfang kommenden Jahres soll die Ausschreibung für den Abschnitt zwischen Kiel und Königsförde stehen. Nach Auskunft der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung könnte Ende 2018 der erste Auftrag an eine Baufirma vergeben werden.

Die Schiffswirtschaft reagiert auf die bevorstehende Ausschreibung erleichtert.

Zahl der Schiffe sinkt auf Langzeit-Tief

Der Nord-Ostsee-Kanal hat ein schweres Jahr hinter sich. Erstmals seit 1945 befuhren in einem Jahr weniger als 30000 Schiffe die Wasserstraße zwischen Brunsbüttel und Kiel. Gründe sind die schwächelnde Konjunktur im Ostseeraum, das Russland-Embargo und der niedrige Ölpreis, der erst seit Herbst wieder klettert. Für viele Reeder ist der Weg um Skagen trotz des hohen Treibstoffverbrauchs günstiger als der Weg durch den Kanal.