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Wirtschaftsfaktor Nord-Ostsee-Kanal -

Lebensader der Deutschen Wirtschaft

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Nord-Ostsee-Kanal

Das Tor zur Welt sitzt fest

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Der Nord-Ostsee-Kanal

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Schleuse später fertig

Der Zeitplan für die dritte große Kammer in Brunsbüttel ist offenbar nur schwer zu halten. Zudem droht der Bau teurer zu werden.

Ende 2020 sollen die ersten Schiffe die derzeit im Bau befindliche fünfte Schleusenkammer für den Nord-Ostsee-Kanal passieren. Zumindest, wenn es nach dem ursprünglichen Plan des Bundesverkehrsministers Alexander Dobrindt (CSU) geht.

Das Modernisierungsprogramm nimmt Gestalt an

Immer wieder hat der Nord-Ostsee-Kanal in den vergangenen Jahren durch Schleusenausfälle und Verspätungen von sich reden gemacht. Doch zuletzt gab es vor allem gute Nachrichten für die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt: Ihre dringend notwendige Modernisierung ist auf den Weg gebracht.   

 Fast 100 Mio. Tonnen Ladung werden im Jahr durch den Nord-Ostsee-Kanal befördert – er ist damit ein unverzichtbarer Bestandteil des transeuropäischen Verkehrswegenetzes und ein begehrter „Shortcut“

Lieber über Skagen

Auf dem Nord-Ostsee-Kanal ist es im Sommer sehr ruhig geworden. Die Zahl der Schiffe ist im zweistelligen Prozentbereich zurückgegangen. Die Gründe dafür sind unterschiedlich: der niedrige Ölpreis, die Russlandkrise und Veränderungen bei den Flotten der großen Containerreedereien. So passen zum Beispiel die 216 Meter lange und 32,2 Meter breite Frachter „Milan Express“ und „Valencia Express“ nicht durch den Nord-Ostsee-Kanal.

Sorgen am Nord-Ostsee-Kanal

Der Betrieb auf dem Nord-Ostsee-Kanal ist ins Stocken geraten. Der fast 100 Kilometer lange Kanal ist auf dem besten Weg, seinen Status als meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt zu verlieren.

Link zu dem Beitrag
Quelle: RTLNord, 30.08.2016

Krise am Nord-Ostsee-Kanal: Der Kanal verliert massiv Passagen

Immer weniger Schiffe nutzen die Wasserstraße auf dem Weg in die Ostsee. Die Zahl der Schiffe sank nach Angaben der Schifffahrtsverwaltung erstmals seit langem wieder unter die Marke von 15000 in einem Frühjahrshalbjahr.

Ursachen sind die anhaltende Krise in der Schifffahrt und der niedrige Ölpreis. Eine Besserung ist nach Einschätzung der maritimen Wirtschaft erst ab Herbst in Sicht.