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Schäden am Nord-Ostsee-Kanal

Im Rahmen eines Monitorings wurden Erosionsschäden an den Böschungen des Nord-Ostsee-Kanals festgestellt.

Die Schäden wurden durch beidseitig vorbeifahrende Schiffe und den überwiegend sandigen und damit anfälligen Boden (insbesondere an der Weststrecke) verursacht.

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Nord-Ostsee-Kanal will mit einem Überholverbot und Tempolimit darauf reagieren. 

Weitere Erkenntnisse sollen durch Taucher gewonnen werden. 

Bundesverkehrsminister sagt Nord-Ostsee-Kanal weiter Unterstützung zu

Bundesverkehrsminister Volker Wissing stattete der Baustelle an der Oststrecke des Nord-Ostsee-Kanals einen Besuch ab und wurde dort von dem Präsidenten der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt, Professor Hans-Heinrich Witte, über die Bedeutung der einzelnen Bauprojekte informiert.

Durch eine Lücke im kommenden Bundeshaushalt für Verkehrsprojekte sei besonders der Ersatzbau der kleinen Schleusen in Kiel in Gefahr.

Warum die Baumaßnahmen am NOK priorisiert werden sollten

Die Baumaßnahmen zur Erneuerung und Erweiterung des Nord-Ostsee-Kanals stehen immer wieder vor großen Herausforderungen wie z.B. Mehrkosten, die durch älter werdende Infrastrukturen, eine steigende Anzahl von Projekten und Kostensteigerungen verursacht werden.

Zwei Gründe zur Priorisierung der Baumaßnahmen bei Finanzierungsfragen sind die Klimarelevanz und der volkswirtschaftliche Nutzen des Kanals.

IT-Totalausfall am Nord-Ostsee-Kanal

Am Sonntag wurde der Betrieb des Nord-Ostsee-Kanals wegen eines IT-Problems für sechs Stunden lahmgelegt. Aufgrund der momentan hohen Treibstoffpreise haben jedoch nur wenige Schiffe kurzfristig vom Kanal abgedreht.

Solche kostenintensiven Ausfälle sorgen für Kritik am Krisenmanagement. Besonders die Lotsen sind der Meinung, dass ein Notfallkonzept für IT-Ausfälle entwickelt werden müsse,

Ausbau der Oststrecke: Etappenziel erreicht

Trotz erschwerter Bedingungen wegen des Starkregens diesen Sommer erreichten die Arbeiten zum Ausbau der Oststrecke zwischen Groß Nordsee und Königsförde pünktlich zur Weihnachtspause ihr geplantes Etappenziel.

Insgesamt sollen bis 2024 ca. 2,5 Millionen Kubikmeter Baggergut des ersten Bauabschnitts im Trocken- und Nassbaggerverfahren abgetragen und umgelagert werden.

Die Ausbauarbeiten für den zweiten Abschnitt zwischen den Kanalweichen Groß Nordsee und Schwartenbek werden nun ebenfalls für die nächsten Jahre geplant.

THB Sonderbeilage: Schleswig-Holsteinische Häfen

In der Sonderbeilage des Täglichen Hafenberichts zum Thema Schleswig-Holsteinische Häfen vom 24.09.2021 spricht Jens B. Knudsen, Vorsitzender der Initiative Kiel-Canal e.V., über die Bedeutung der Baumaßnahmen am Nord-Ostsee-Kanal.

Er erklärt außerdem, warum auch die Bundesländer davon betroffen sind, wenn der Kanal nicht vollständig leistungsfähig bleibt, und welchen Einfluss dieser auf Wirtschaft und Umwelt hat.

NOK: Flexible Abgaben statt starrer Tarife

Initiative Kiel-Canal für marktkonformes Abgabenmodell ab 2022 – Reeder weichen sonst auf Kap Skagen aus

Die „Initiative Kiel-Canal“ tritt dafür ein, statt eines starren NOK-Tarifwerkes ein flexibles Regime zu schaffen, das sich an den Bunkerpreisen orientiert. Das Ergebnis wäre, dass die Abgabe schnell an Marktschwankungen angepasst werden könne.

„IfW-Studie unterstreicht die enorme Bedeutung des NOK für ganz Deutschland und Europa“ – Initiative Kiel-Canal sieht sich in den Aussagen des IfW bestätigt.

Im Zusammenhang mit der Diskussion um die coronabedingte Aussetzung der Befahrungsabgaben für den Nord-Ostsee-Kanal hat die Initiative Kiel-Canal e.V. beim Institut für Weltwirtschaft (IfW) eine Studie in Auftrag gegeben, die den gesamtvolkswirtschaftlichen Nutzen des Nord-Ostsee-Kanals ebenso untersucht wie seinen Beitrag zur Erreichung der gesetzten Klimaschutzziele.  

„Endlich ist wissenschaftlich bestätigt,

NOK: Volkswirtschaftlicher Nutzen von 570 Millionen Euro pro Jahr

Eine Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) zeigt, dass der Nord-Ostsee-Kanal Deutschland jährlich 570 Millionen Euro einbringt. 

In diesem Ergebnis sind nicht nur direkte Einnahmen, sondern auch indirekte Effekte berücksichtigt.
Der Nutzen für ganz Europa beträgt laut Studie jährlich eine Milliarde Euro.

Der Nord-Ostsee-Kanal sorge beispielsweise dafür,