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Der NOK wird nach langjähriger Planung verbreitert

Der Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals zwischen Großkönigsförde und Schinkel hat nach elfjähriger Planung nun begonnen.

Wegen der immer breiter werdenden Schiffe ist diese Baumaßnahme notwendig, damit mehrere Schiffe den Kanal gleichzeitig nebeneinander durchqueren können. Momentan muss der Gegenverkehr in vielen Abschnitten warten, was für einen großen Zeit- und Geldaufwand sorgt.

22 Millionen Euro für neue Fähre bewilligt

Der Haushaltsausschuss des Bundes bewilligt 22 Millionen Euro für den Bau einer weiteren 100-Tonnen-Kanalfähre für Brunsbüttel.
Diese Kanalfähre soll mit Landstrom betrieben werden und einen Hybrid-Antrieb nutzen, so der CDU-Bundestagsabgeordnete Mark Helfrich.

Bei den beiden aktuell fahrenden Kanalfähren kommt es häufig zu technischen Problemen, da sie bereits seit Mitte der 1960er- und 1970er-Jahre in Betrieb sind.

Das Schleusentor wird in Kiel repariert

Im Februar 2018 wurde das Schleusentor vom Containerfrachter „Akacia“ gerammt und dadurch in zwei Hälften zerteilt.

Nun wurde die Entscheidung getroffen, dass die beiden Hälften bis zum Frühjahr 2021 wieder zu einem Tor zusammengefügt werden sollen. Der millionenschwere Auftrag geht an die Werft German Naval Yards.

Da ein Neubau mit Planung und Ausschreibung wesentlich länger gedauert hätte,

Nachrichtensperre stößt auf Kritik // Schleusenkammern in Brunsbüttel wieder in Betrieb

Die vielen Störungen, Ausfälle und die defekte Schleusenkammern in Brunsbüttel sorgten für viele negative Nachrichten über den Nord-Ostsee-Kanal.

Die zuständige Behörde gab seit Wochen keine offiziellen Meldungen mehr zu Störungen, Reparaturen oder Wartezeiten heraus. Hans-Heinrich Witte, Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen- und Schifffahrt, hatte diese Nachrichtensperre verordnet.

Auch am Wochenende gab es keine offiziellen Meldungen zum Schleusenausfall in Brunsbüttel.

Kommentar Frank Behling zum Nord-Ostsee-Kanal

Frank Behling fordert neue Konzepte für Notfallpläne, die gewährleisten, dass auch am Wochenende technische Störungen auf dem Nord-Ostsee-Kanal behoben werden können.

Quelle: Kieler Nachrichten vom 26.09.2019
Autor: Frank Behling

Hier gelangen Sie zum Kommentar von Frank Behling.

 

Nicht genug Personal für einen Notdienst

Am Mittwochabend wurde bekannt, dass es auch in Zukunft keinen Notdienst für Pannen auf dem Nord-Ostsee-Kanal geben wird. Dazu fehle das Personal, so Hans-Heinrich Witte, Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt.

Die Sperrung aufgrund einer Störung am Schleusentor in Brunsbüttel am Sonnabend sorgte für Proteste und Kritik.

Auch der Verkehr sei durch die vielen Sperrungen und Ausfälle im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen.

Nord-Ostsee-Kanal unbestimmte Zeit für große Schiffe gesperrt

Da die Reparatur des Schleusentors am Sonntag gescheitert ist, droht eine längere Sperrung des Nord-Ostsee-Kanals für Schiffe mit mehr als 125 Metern Länge.

Die Kanalbehörde will das weitere Vorgehen am Montag abstimmen.

Am Sonntag konnte die Leitung des Wasser- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttel kurzfristig Taucher und die Crew für ein Taucherschiff engagieren.

Kein Verständnis für das Krisenmanagement

Seit Sonntagmorgen untersuchen Taucher das Tor der Südschleuse. Zuvor hatte die Leitung des Wasser- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttel händeringend nach Tauchern gesucht.

Aufgrund der fehlenden Rufbereitschaft sei es schwer, am Wochenende Personal zu finden, und Taucher von privaten Firmen dürften aus Sicherheitsgründen nicht eingesetzt werden, so Amtsleiter Detlef Wittmüß.

Schleusenschaden sorgt für Kanalsperrung

Durch den Ausfall der beiden Schleusenkammern in Brunsbüttel ist der Nord-Ostsee-Kanal für Schiffe mit mehr als 125 Metern Länge gesperrt.

Um den Fehler zu finden, müssten Taucher das Schleusentor in Brunsbüttel untersuchen. Man geht allerdings davon aus, dass die Taucher erst am Montag mit der Untersuchung beginnen können.

Flüssigerdgas: Zahl der Schiffe mit LNG im Kanal steigt

Die neuen Schweröl-Grenzwerte ab 2020 sorgen schon jetzt für den vermehrten Einsatz von Flüssigerdgas (LNG) in der Schifffahrt. Täglich steigt die Zahl dieser Tanker und Frachtschiffe im Nord-Ostsee-Kanal.

Bereits seit 2017 – nachdem der Frachter „Wes Amelie“ umgerüstet wurde – werden ich China LNG-Schiffe gebaut. Eines dieser Containerschiffe,