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Das Schleusentor wird in Kiel repariert

Im Februar 2018 wurde das Schleusentor vom Containerfrachter „Akacia“ gerammt und dadurch in zwei Hälften zerteilt.

Nun wurde die Entscheidung getroffen, dass die beiden Hälften bis zum Frühjahr 2021 wieder zu einem Tor zusammengefügt werden sollen. Der millionenschwere Auftrag geht an die Werft German Naval Yards.

Da ein Neubau mit Planung und Ausschreibung wesentlich länger gedauert hätte,

Nachrichtensperre stößt auf Kritik // Schleusenkammern in Brunsbüttel wieder in Betrieb

Die vielen Störungen, Ausfälle und die defekte Schleusenkammern in Brunsbüttel sorgten für viele negative Nachrichten über den Nord-Ostsee-Kanal.

Die zuständige Behörde gab seit Wochen keine offiziellen Meldungen mehr zu Störungen, Reparaturen oder Wartezeiten heraus. Hans-Heinrich Witte, Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen- und Schifffahrt, hatte diese Nachrichtensperre verordnet.

Auch am Wochenende gab es keine offiziellen Meldungen zum Schleusenausfall in Brunsbüttel.

Kommentar Frank Behling zum Nord-Ostsee-Kanal

Frank Behling fordert neue Konzepte für Notfallpläne, die gewährleisten, dass auch am Wochenende technische Störungen auf dem Nord-Ostsee-Kanal behoben werden können.

Quelle: Kieler Nachrichten vom 26.09.2019
Autor: Frank Behling

Hier gelangen Sie zum Kommentar von Frank Behling.

 

Nicht genug Personal für einen Notdienst

Am Mittwochabend wurde bekannt, dass es auch in Zukunft keinen Notdienst für Pannen auf dem Nord-Ostsee-Kanal geben wird. Dazu fehle das Personal, so Hans-Heinrich Witte, Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt.

Die Sperrung aufgrund einer Störung am Schleusentor in Brunsbüttel am Sonnabend sorgte für Proteste und Kritik.

Auch der Verkehr sei durch die vielen Sperrungen und Ausfälle im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen.

Nord-Ostsee-Kanal unbestimmte Zeit für große Schiffe gesperrt

Da die Reparatur des Schleusentors am Sonntag gescheitert ist, droht eine längere Sperrung des Nord-Ostsee-Kanals für Schiffe mit mehr als 125 Metern Länge.

Die Kanalbehörde will das weitere Vorgehen am Montag abstimmen.

Am Sonntag konnte die Leitung des Wasser- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttel kurzfristig Taucher und die Crew für ein Taucherschiff engagieren.

Kein Verständnis für das Krisenmanagement

Seit Sonntagmorgen untersuchen Taucher das Tor der Südschleuse. Zuvor hatte die Leitung des Wasser- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttel händeringend nach Tauchern gesucht.

Aufgrund der fehlenden Rufbereitschaft sei es schwer, am Wochenende Personal zu finden, und Taucher von privaten Firmen dürften aus Sicherheitsgründen nicht eingesetzt werden, so Amtsleiter Detlef Wittmüß.

Schleusenschaden sorgt für Kanalsperrung

Durch den Ausfall der beiden Schleusenkammern in Brunsbüttel ist der Nord-Ostsee-Kanal für Schiffe mit mehr als 125 Metern Länge gesperrt.

Um den Fehler zu finden, müssten Taucher das Schleusentor in Brunsbüttel untersuchen. Man geht allerdings davon aus, dass die Taucher erst am Montag mit der Untersuchung beginnen können.

Flüssigerdgas: Zahl der Schiffe mit LNG im Kanal steigt

Die neuen Schweröl-Grenzwerte ab 2020 sorgen schon jetzt für den vermehrten Einsatz von Flüssigerdgas (LNG) in der Schifffahrt. Täglich steigt die Zahl dieser Tanker und Frachtschiffe im Nord-Ostsee-Kanal.

Bereits seit 2017 – nachdem der Frachter „Wes Amelie“ umgerüstet wurde – werden ich China LNG-Schiffe gebaut. Eines dieser Containerschiffe,

Aufgrund der Bauarbeiten sollen die Kanal-Gebühren sinken

Bernd Buchholz (FDP) will sich auf der Verkehrsministerkonferenz in Saarbrücken für eine Reduzierung der Kanal-Gebühren einsetzen.
Er ist der Meinung, dass eine solche Reduzierung der Gebühren um etwa zehn Prozent ein wichtiges Zeichen für die Reeder bedeuten würde.
Unterstützt wird er dabei von einer Arbeitsgruppe von Abteilungsleitern, die die Konferenz vorbereitet.

Lange Schiffsstaus durch Austauscharbeiten am Schleusentor in Brunsbüttel

Lange Wartezeiten auf dem Nord-Ostsee-Kanal von zeitweise mehr als zwölf Stunden sorgten am Wochenende für Kritik. Grund dafür ist der Austausch eines der Schleusentore in Brunsbüttel.

Die Schließung der Schleusenkammer ist für eine Dauer von zwei Wochen geplant.

Da es bei solchen planmäßigen Arbeiten nicht üblich ist,