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Baumaßnahmen werden teuer – Bundesregierung setzt sich ein

Aktuell sind insgesamt 2,6 Milliarden Euro für die Baumaßnahmen am Nord-Ostsee-Kanal vom Bund bereitgestellt.
Die Bauprojekte dauern jedoch teilweise deutlich länger und werden teurer. So steigen die Kosten für den Ausbau der Oststrecke von 265 auf ca. 500 Millionen Euro und die Kosten für den Neubau der fünften Schleusenkammer in Brunsbüttel von 485 Millionen sogar auf 1,2 Milliarden Euro.

Zweiter Maritimer Parlamentarischer Abend der IHK Schleswig-Holstein

Beim zweiten Maritimen Parlamentarischen Abend der IHK Schleswig-Holstein setzte man sich für die Sicherung der Leistungsfähigkeit des Nord-Ostsee-Kanals ein.
Trotz des Rückgangs der Durchfahrten bleibe der Kanal für die Nordseehäfen und für ganz Norddeutschland äußerst wichtig. Denn nicht nur die Häfen, sondern auch Werften, Zulieferer und Handwerksbetriebe würden profitieren,

Ausbau der Oststrecke schreitet gut voran

Knapp 500 Millionen Euro werden in den Ausbau der Oststrecke zwischen Großkönigsförde und Schinkel investiert.
Der Nord-Ostsee-Kanal soll dort von 44 auf 70 Meter erweitert werden, damit auch bei größeren Schiffen Gegenverkehr möglich ist.
Für den Ausbau dieses ersten Abschnitts sollen 2,5 Millionen Kubikmeter Erde umgesetzt werden.

Bis 2024 sollen die Arbeiten dort abgeschlossen sein.

„Der NOK ist bis 31.12.2020 befahrungsabgabenfrei“ – Initiative Kiel-Canal begrüßt die Entlastung.

Wie bereits vor 3 Wochen berichtet hatte sich die Initiative Kiel-Canal mit Unterstützung der fünf norddeutschen Bundesländer und des Zentralverbands Deutscher Schiffsmakler seit April für die Aussetzung der Befahrungsabgaben für den Nord-Ostsee-Kanal eingesetzt. 

„Nachdem die Aussetzung der Befahrungsabgaben bereits Anfang Juli angekündigt wurde, haben wir schon mit Ungeduld auf die gestern Nachmittag erfolgte offizielle schriftliche Bestätigung der Bundesregierung gewartet,

Dauerhaftes Aussetzen der Befahrungsabgaben als Lösung

Die Wirtschaft begrüßt die Entscheidung des Bundes, die Befahrungsabgaben bis zum 31.12.2020 auszusetzen.

Nicht nur die Norddeutsche Wirtschaft profitiert, vielmehr ist der Nord-Ostsee-Kanal ein wichtiger Faktor für die Ökonomie der gesamten Bundesrepublik.

Jens B. Knudsen schlägt daher vor, dauerhaft auf die Abgaben zu verzichten, um die Wettbewerbsfähigkeit des Kanals zu sichern.