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Initiative Kiel-Canal in Berlin

In der letzten Woche besuchte der Vorstand der Initiative Kiel-Canal Berlin, um vor Ort Gespräche mit dem Verkehrsministerium und einigen Bundestagsabgeordneten zu führen.

Über die Gesprächsinhalte können wir nicht im Detail berichten. Zusammengefasst haben wir den nachhaltigen Eindruck gewonnen, dass alle Gesprächspartner zu dem Nord-Ostsee-Kanal stehen und alle Maßnahmen im Zusammenhang mit den Erhaltungs- und Ausbauarbeiten vollumfänglich unterstützen.

Holtenauer Schleusenkammern durch Sand stabilisiert

Der Saugbagger „Thor R“ holte insgesamt 110000 Kubikmeter Sand südlich der dänischen Insel Aerö aus der Ostsee und beförderte diesen in die beiden kleinen Schleusenkammern in Holtenau. 

Die Sandaufschüttung dient als Sicherungsmaßnahme. So können die einsturzgefährdeten Mauern der Kammern zunächst stabilisiert und fixiert werden. Später unterstützt der Sand den Abriss der alten Schleusenkammern.

Antrag auf Erhöhung der Gebühren wurde einstimmig abgelehnt

Der Rechnungsprüfungsausschuss des Bundestages lehnte einstimmig den Antrag des Verkehrsministeriums auf eine Erhöhung der Gebühren zur Befahrung des Nord-Ostsee-Kanals um 35 Prozent ab.

Grund für den Antrag auf eine höhere Befahrensabgabe sei, dass die Gebühren seit 30 Jahren nicht erhöht wurden. Auch könne man so die zusätzlichen Gelder für den Erhalt und den Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals nutzen.

Ausbau zwischen Großkönigsförde und Schinkel ausgeschrieben

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) hat die Erweiterung des Nord-Ostsee-Kanals zwischen Großkönigsförde und Schinkel ausgeschrieben.
Die Auftragserteilung soll bis Ende dieses Jahres stattfinden, sodass danach die Verbreiterung des Kanals von 102 auf 162 Meter in diesem Abschnitt erfolgen kann.

Quelle: Kieler Nachrichten vom 07.02.2019
Autorin: Cornelia Müller

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