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Initiative Kiel-Canal begrüsst Anerkennung des Nord-Ostsee-Kanals im Koalitionsvertrag

Die Initiative Kiel-Canal begrüßt die Anerkennung der zentralen Bedeutung des Nord-Ostsee-Kanals als ökonomisch wie ökologisch gleichermaßen wichtige Wasserstraße durch den Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD. Allerdings warnt Jens Broder Knudsen, Vorsitzender der Initiative, angesichts der im Koalitionsvertrag getroffenen Aussage, die Gebühren für den Nord-Ostsee-Kanal anzupassen, davor, die Attraktivität des Kanals durch eine Gebührenerhöhung weiter zu verschlechtern.

Schiffe kommen wieder in Fahrt

Die Zeit der Staus auf dem Nord-Ostsee-Kanal geht dem Ende entgegen. Anfang Dezember sollen in Kiel-Holtenau wieder drei der vier Schleusen zur Verfügung stehen. In Brunsbüttel machen die Arbeiten ebenfalls Fortschritte. Die Verkehrszahlen steigen auch wieder. (Frank Behling, KN)

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Norddeutsche Hafenwirtschaft, Industrie und Schifffahrt fordern nahhaltigen Ausbau und Betriebssicherheit für den Nord-Ostsee-Kanal

Auf Einladung von Hafen Hamburg Marketing e.V. sprachen sich die Vertreter von Häfen und Wirtschaft entlang des Nord-Ostsee-Kanals (NOK) und der Hamburg Port Authority im Rahmen eines Pressegesprächs in Hamburg gemeinsam für einen verzögerungsfreien Neubau der 5. Schleusenkammer und die Sanierung der beiden bestehenden großen Schleusenkammern in Brunsbüttel aus. Mittelfristig sei aus Sicht der Hafenwirtschaft und Industrie auch die Begradigung der Oststrecke und die Vertiefung des Kanals um einen Meter unbedingt zu realisieren.

Initiative Kiel-Canal beim 65. Eisbeinessen

Beim diesjährigen Eisbeinessen sind wieder 5000 Gäste aus der internatiomalen Schiffahrtsszene zusammengekommen, um sich über aktuelle Themen der Schiffahrt auszutauschen. Dabei hat die Initiative Kiel-Canal nochmals deutlich auf den Nod-Ostsee-Kanal hingewiesen.
Unser Plakat mit 4x10m konnte einen wichtigen Punkt setzen und wurde viel beachtet.

Wir gehen den Weg für unseren Nord-Ostsee -Kanal weiter und hoffen auf Ihre Unterstützung!

Kommentar: Frank Behling zur Lage am Nord-Ostsee-Kanal

Schiffe sind mobil. Das macht es für Reeder einfach, ein Unwetter, einen Hafen oder eben auch den Nord-Ostsee-Kanal zu umfahren. Seit Beginn der Probleme mit den Schleusen in Brunsbüttel schicken immer mehr Reeder ihre Schiffe lieber durchs Skagerrak. Die Auswirkungen für Norddeutschland und den Hafen Hamburg sind enorm.

(Frank Behling,

Schleuse wieder einsatzbereit

Keine 24 Stunden nach dem Zusammenstoß eines Tankers mit einem Schleusentor in Kiel-Holtenau konnten Techniker das beschädigte Schleusentor der großen Südschleuse in Kiel-Holtenau wieder reparieren. Bei Wind und Regen hatten ein Dutzend Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Kiel-Holtenau am Sonnabend die eingedrückte Führungsschiene des Tores durch eine Behelfskonstruktion ersetzt.

(Frank Behling,

Drei von vier Kammern ausgefallen

Brunsbüttel. Die Liste der Hiobsbotschaften aus Brunsbüttel reißt nicht ab. Nachdem sich der Abschluss der Arbeiten an der großen Südschleuse um einen Monat verzögert, sind nun innerhalb kurzer Zeit die beiden kleineren Schleusen ausgefallen. Damit steht nun nur noch die große Nordschleuse für die Schifffahrt zur Verfügung.

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