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Rückgang der Passagen um 40 Prozent

Aufgrund des aus der Corona-Krise resultierenden gesunkenen Ölpreises sind im April die Verkehrszahlen des Nord-Ostsee-Kanals noch weiter eingebrochen. Die Schiffspassagen seien um 40 Prozent zurückgegangen, so Jens Broder Knudsen.
Viele Reeder wählen den längeren Weg um Skagen, um die hohen Abgaben, die sie bei einer Kanalpassage zahlen müssten, zu umgehen.

Corona-Krise: Verkehrszahlen wegen gesunkener Ölpreise zurückgegangen

Wegen der stark gesunkenen Ölpreise als Folge der Corona-Krise lohnt es sich für viele Reeder von Schiffen, auf längere Routen wie z.B. den Weg um Skagen auszuweichen.

Obwohl die Fahrten eine längere Zeit in Anspruch nehmen und deutlich mehr Treibstoff verbrauchen, sind sie günstiger als die Passage des Nord-Ostsee-Kanals.

Bau der fünften Schleusenkammer: Positive Entwicklung

Der Bau der fünften Schleusenkammer in Brunsbüttel wurde bislang weder durch Frost noch durch die Corona-Pandemie eingeschränkt und schreitet daher gut voran. Man geht davon aus, dass sie ab Ende 2026 für den Schiffsverkehr genutzt werden kann.

Insbesondere die Sicherstellung, dass der Boden bis zu einer bestimmten Tiefe frei von Kampfmitteln ist,

Ausbau der Oststrecke

Der Ausbau der Oststrecke des Nord-Ostsee-Kanals zwischen Großkönigsförde und Schinkel hat begonnen.

Die Tiefbau-Niederlassung des Bauunternehmens Depenbrock aus Stemwede in Hamburg ist bei zwei von sechs Bauabschnitten an den Arbeiten im Auftrag der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes beteiligt.

In den nächsten zehn Jahren soll die Oststrecke von 44 Metern auf 70 Meter erweitert werden.

Der NOK wird nach langjähriger Planung verbreitert

Der Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals zwischen Großkönigsförde und Schinkel hat nach elfjähriger Planung nun begonnen.

Wegen der immer breiter werdenden Schiffe ist diese Baumaßnahme notwendig, damit mehrere Schiffe den Kanal gleichzeitig nebeneinander durchqueren können. Momentan muss der Gegenverkehr in vielen Abschnitten warten, was für einen großen Zeit- und Geldaufwand sorgt.

22 Millionen Euro für neue Fähre bewilligt

Der Haushaltsausschuss des Bundes bewilligt 22 Millionen Euro für den Bau einer weiteren 100-Tonnen-Kanalfähre für Brunsbüttel.
Diese Kanalfähre soll mit Landstrom betrieben werden und einen Hybrid-Antrieb nutzen, so der CDU-Bundestagsabgeordnete Mark Helfrich.

Bei den beiden aktuell fahrenden Kanalfähren kommt es häufig zu technischen Problemen, da sie bereits seit Mitte der 1960er- und 1970er-Jahre in Betrieb sind.

Das Schleusentor wird in Kiel repariert

Im Februar 2018 wurde das Schleusentor vom Containerfrachter „Akacia“ gerammt und dadurch in zwei Hälften zerteilt.

Nun wurde die Entscheidung getroffen, dass die beiden Hälften bis zum Frühjahr 2021 wieder zu einem Tor zusammengefügt werden sollen. Der millionenschwere Auftrag geht an die Werft German Naval Yards.

Da ein Neubau mit Planung und Ausschreibung wesentlich länger gedauert hätte,

Nachrichtensperre stößt auf Kritik // Schleusenkammern in Brunsbüttel wieder in Betrieb

Die vielen Störungen, Ausfälle und die defekte Schleusenkammern in Brunsbüttel sorgten für viele negative Nachrichten über den Nord-Ostsee-Kanal.

Die zuständige Behörde gab seit Wochen keine offiziellen Meldungen mehr zu Störungen, Reparaturen oder Wartezeiten heraus. Hans-Heinrich Witte, Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen- und Schifffahrt, hatte diese Nachrichtensperre verordnet.

Auch am Wochenende gab es keine offiziellen Meldungen zum Schleusenausfall in Brunsbüttel.

Kommentar Frank Behling zum Nord-Ostsee-Kanal

Frank Behling fordert neue Konzepte für Notfallpläne, die gewährleisten, dass auch am Wochenende technische Störungen auf dem Nord-Ostsee-Kanal behoben werden können.

Quelle: Kieler Nachrichten vom 26.09.2019
Autor: Frank Behling

Hier gelangen Sie zum Kommentar von Frank Behling.

 

Nicht genug Personal für einen Notdienst

Am Mittwochabend wurde bekannt, dass es auch in Zukunft keinen Notdienst für Pannen auf dem Nord-Ostsee-Kanal geben wird. Dazu fehle das Personal, so Hans-Heinrich Witte, Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt.

Die Sperrung aufgrund einer Störung am Schleusentor in Brunsbüttel am Sonnabend sorgte für Proteste und Kritik.

Auch der Verkehr sei durch die vielen Sperrungen und Ausfälle im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen.